Dezember 2011
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31.12.2011
15.30 Uhr und 20.00 Uhr
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Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Breitscheidplatz,
10789 Berlin
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Silvesterkonzert
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 90 C-Dur
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Wolfgang Amadeus Mozart: Tänze für Orchester
Solistin: Friederike v. Krosigk, Konzertkastagnetten
Leitung: Jörg-Peter Weigle
Eintrittskarten: 25,- € / ermäßigt 15,- €
Vorverkauf alle Theaterkassen
Koka Konzertkasse, Tel. 030 / 61 10 13 13
Tel. 0180 / 517 05 17
www.classictic.com
Kirchen-Shop im alten Turm der Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche
auf dem Breitscheidplatz sowie im Souvenirshop am Tauentzien
Ermäßigte Karten über AURIS Musik Management
Tel. 030 / 61 28 04 61, E-Mail: karten@auris-berlin.de
Veranstalter: Kulturring in Berlin e. V. / Concerto Brandenburg
Presseinformationen: Petra Hildebrand-Wanner
E-Mail: info@auris-berlin.de
Tel. 030 / 61 28 04 61, Tel. 0170 / 930 17 59
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26.11.2011 19.00 Uhr
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12-Apostel-Kirche
An der Apostelkirche 1,
10783 Berlin - Schöneberg
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J. S. Bach: Weihnachtliche Kantaten
vocal-concertisten e.v. Berlin
Leitung: Kristian Commichau
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27.11.2011 17.00 Uhr
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Inselkirche Hermannswerder
Hermannswerder 7,
14473 Potsdam
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J. S. Bach: Weihnachtliche Kantaten
vocal-concertisten e.v. Berlin
Leitung: Kristian Commichau
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11.12.2011 17.00 Uhr
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Kirche am Hohenzollernplatz
Hohenzollernplatz,
10717 Berlin-Wilmersdorf
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J. S. Bach: Weihnachts-Oratorium (Kantaten 1 bis 3)
Hugo-Distler-Chor Berlin
Leitung: Stefan Schuck
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17.12.2011 17.00 Uhr
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St. Johannis zu Lüneburg
Bei der Johanniskirche 2,
21335 Lüneburg
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J. S. Bach: Weihnachts-Oratorium (Kantaten 1 bis 3 und 6)
Kantorei St. Johannis Lüneburg
Leitung: Joachim Vogelsänger
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Freie Presse Chemnitz vom 7.7.2009
Osek. Das nordböhmische Kloster Osek ist einer der Stiftungsorte des Festivals Mitte Europa. Vom ersten Jahrgang an
strömen Gäste von allen Seiten aus den drei Ländern Böhmen, Sachsen und Bayern herbei, wenn in der Klosterkirche
Maria Himmelfahrt das alljährliche Festivalkonzert auf dem Programm steht. Der Festivalleitung ist immer darauf bedacht,
hier etwas Besonderes zu bieten, Musik, die mit der Atmosphäre und Geschichte des Klosters, des großen prunkvoll barocken
Raums in Einklang kommt.
Das gelang beinahe ideal in diesem Jahr: Am Sonntagnachmittag spielte das Concerto Brandenburg. Die Werke von Antonio
Vivaldi und Johann Sebastian Bach, die zu hören waren, sind fast zeitgleich mit dem Kirchenbau entstanden. Octavio Broggio,
Sohn eines italienischen Baumeisters, gab in den Jahren 1712 bis 1717 dem ehemals gotischen Bauwerk eine prachtvolle
barocke Gestalt, die in den letzten Jahren mit der Rekonstruktion in alter Schönheit wieder entsteht. Zwar wurden keine
sakralen Werke aufgeführt, aber die Lebendigkeit der Architektur, der Skulpturen und das alles im Spiel des Sommerlichts verschmilzt
mit der Musik zum sinnlichen Gleichklang. Zumal bei Vivaldis bildhaften Stücken "Der Frühling" und "Der Sommer" aus den
"Vier Jahreszeiten". Naturstimmung und subjektive Intuition - ein Ideal, das sich über alle Jahrhunderte und ihre Stilempfindungen
hinweg behauptet hat.
Wenn auch das Concerto Brandenburg mit barocken Instrumenten musiziert - das Ensemble klebt nicht fest an archaischen
Spielweisen. Der Vortragsstil führt zu einem auffällig weichen, gesanglich schmiegsamen Klang, der zusätzlich das Raumerlebnis
akustisch perfekt machte. An sich sind die Concerti Vivaldis virtuos, vor allem sind es die Soloparts der Violin-, Cello- und
Flötenkonzerte, die zu hören waren. Aber das in Berlin beheimatete Kammerensemble spielt sie frei von Ausstellungssucht, mit der
oft genug Solisten heraustreten. Hier sind sie integriert, in diesem Orchester konzertieren Gleiche unter Gleichen - Virtuosität ist kein
Show-Effekt, sondern Dienst an der Interpretation. Dass auch ganz fein geschliffene, intime Töne angeschlagen werden, war in dem
wundervollen zweiten Satz des Flötenkonzerts D-Dur von Vivaldi zu erleben, ein Duo der Flöte und der Barocklaute. Wie ein stiller,
zurückgezogener Moment in sommerlicher Landschaft. Sprühendes Temperament schloss das Konzert ab. In Bachs Orchestersuite
Nr. 2 h-Moll steht am Ende die rasante Badinerie, es ist eines der bekanntesten Orchesterstücke Bachs. Aber es ist ein Teil vom
Ganzen - und es war auch in Osek der Punkt hinter dem schönen Konzerterlebnis an einem schönen Ort."
(Reinhold Lindner)
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